"Acoustic Unit boten eine klangvolle Einheit und ein musikalisches Erlebnis. Eine exzellente Veranstaltung. Ein Konzert der Extraklasse.
Dagobert Böhm ist ein Meister der Akustik-Gitarre, ob im Solo oder im Zusammenspiel mit den anderen Instrumenten, wurden lyrische und melodische Klangmalereien gezaubert. Wunderbare Klänge und im wahrsten Sinne des Wortes das "Hohe C" entlockte Zoltan Lantos seiner Violine bei dem Stück "Blue C".
Kornel Horvath aus Budapest ist ein besonderes Erlebnis, unglaublich, welche leisen, lauten, sanften oder starken Töne er erzeugt, oft mit solch schnellen Handbewegungen, daß das Auge fast nicht mehr folgen kann.
In der "Ode an einen Regenwaldbaum", sprachen die Instrumente Saxophon, Violine, Gitarre, Bass und Trommeln regelrecht miteinander. Die Konzertbesucher wurden in eine Stimmung inmitten eines Regenwaldes versetzt." Haller Tagblatt v. 11.5.1999

Akustische Traumfabrik - Tolles Konzert von Acoustic Unit in Waldkraiburg
"Melodische Jazzlyrik", "gnadenloser Funk", "unerhörte Klänge", "komplex perlende Klangkaskaden" - was auch immer bisher über Dagobert Böhms "Acoustic Unit"- Band geschrieben worden ist, das Konzert im Waldkraiburger Haus der Kultur hat sämtliche lobenden Worte bestätigt. Allen voran erweist sich Dagobert Böhm als Gitarrenvirtuose , als Zauberer, der seinem Instrument Melodien und Geschichten entlockt. Ob "Ode an einen Regenwaldbaum" oder "Nightbirds", die im Mondschein vorüberziehen- Böhm erzählt mit seinem Instrument fantastische Geschichten.
Trotz diverser Soli ist Böhm nicht der Frontman im klassischen Sinne. Heimlicher Star des Abends war Percussionist Kornel Horvath. So zahl- und variantenreich sein Instrumentarium, so vielfältig haben sich seine Schlagtechniken erwiesen. Die Augen geschlossen, den Kopf träumerisch nach hinten geneigt, so lässt Horvath seine Musikerseele auf den Instrumenten tanzen. Faszinierend bleibt vor allem der "Schlagabtausch" der Ideen, das Zusammenspiel von Böhm, Horvath, dem zurückhaltenden Bassisten Bela Lattmann und dem Gaststar Zoltan Lantos. Dessen Experimente auf der fünfsaitigen Violine machten das Klangbild der Illusionen perfekt.
Gewiss keine einfache Musik, die Dagobert Böhm und Acoustic Unit gespielt haben. Aber auf ihrem Weg zwischen ganz leisen Tönen und Funk- Elementen, mit der Jazz-Spannung aus Melodie und den Akzenten der Variationen, haben Acoustic Unit in Waldkraiburg neue Fans gewonnen.
Wen die Musik nicht überzeugen vermochte, zumindest an einer der von Böhm leise erzählten Geschichten kam und kommt kein Jazz-Freund vorbei. Sie geben eine jener Begebenheiten wider, die scheinbar nur Musikern widerfahren - die es dann natürlich nicht versäumen, darüber ein Lied zu schreiben. Bei Dagobert Böhm ist dies die verpasste Fähre zu einer Insel. Was folgt ist die Nacht im Güterwaggon, ein Sommergewitter, der Regen, der auf das Dach prasselt und eine Melodie, die so kurz, kräftig und schön ist, wie es nur ein Sommergewitter sein kann. Robert Attenhauser Waldkraiburger Nachrichten 13.04.00

"Dagobert Böhm ist ein musikalischer Prophet...und spielt in der ersten Liga akustischer Jazzmusik. ...Seine Kompositionen verzichten auf wichtigtuerische Gesten und undurchschaubare Melodien mit denen andere Jazzmusik sonst protzt und sich selbst erhöht. Stücke wie "Ein Wasserlied" oder "La Via" mit anschließendem Solo von Kornel Horvath, der die physikalischen Grenzen seines Körpers außer Kraft zu setzen schien und mit unglaublicher Geschwindigkeit über seine Congas fegte, zeigte, wie eingängig virtuose Musik sein kann.
Das Konzert konnte die Zuhörer von Anfang bis Ende fesseln. Musikalisch waren die Musiker perfekt aufeinander eingestellt, viele Passagen verloren ihren durchkomponierten Charakter und wirkten eher intuitiv und spontan erfunden." Neue Westfälische 12.Mai 1999

"...obwohl alle vier ihre Wurzeln in anderen verschiedenen Musikrichtungen haben, mischen sie Soul und Jazz, Folk und Funk und sogar klassische Gitarrenmusik zu einem feinfühlig-träumerischen, zugleich aber auch temperamentvoll-vitalem, einzigartigen Musikerlebnis." Buxtehuder- Tageblatt 24.06.1995

"Der ungarische Percussionist Kornel Horvath aus Budapest. Mit seiner ganz individuellen und ihm eigenen Spieltechnik auf den unterschiedlichsten, teils recht exotischen Percussions - Instrumenten faszinierte dieses Energiebündel sein Publikum auf seine Weise. Bei dem noch neuen Titel "La Via" packte Horvath seine "Gato-Drum", eine Art afrikanische Schlitztrommel, aus.Andere exotische Instrumente mit ebenso phantasievollen Namen (wie Udu, Chekere) setzte er bei dem längeren Titel "Ode an einen Regenwaldbaum" ein- ein Set voller Solo-Gags, die ihre Publikumswirkung nicht verfehlten." Lippstädter Tageszeitung 09./10. 11.1996

Acoustic Unit CD
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